Bürgermeister beklagt massiven Druck aus Kanzleramt zur Einführung von Corona-Maßnahmen

In der Aus­ein­an­der­set­zung über die Schlie­ßung von Schu­len und Kitas hat es nach den Wor­ten von Bre­mens Bür­ger­meis­ter Andre­as Boven­schul­te (SPD) mas­si­ven Druck aus dem Kanz­ler­amt gegeben.

„Wir sind von ganz vie­len Sei­ten unter Druck gesetzt wor­den“, sag­te er in der „Bild“-Sendung „Die rich­ti­gen Fra­gen“. Ins­be­son­de­re habe es ein star­kes Unter­druck­set­zen durch bestimm­te Tei­le der Bun­des­re­gie­rung gege­ben, „die immer sehr stark dafür plä­diert haben, dass die Schu­len mög­lichst umfas­send und schnell geschlos­sen werden“.

Glei­ches sei bei den Kitas der Fall gewe­sen. Auf Nach­fra­ge bestä­tig­te der Bre­mer Bür­ger­meis­ter, dass die­ser Druck auch aus dem Kanz­ler­amt gekom­men sei. Da hät­ten ins­be­son­de­re Bre­men, aber auch ande­re sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Regie­rungs­chefs dafür gekämpft, dass als Alter­na­ti­ve zur Schul­schlie­ßung die Aus­set­zung der Schul­pflicht ver­ein­bart wor­den sei. „Ich muss­te mich eine Zeit lang jeden Tag drei Mal recht­fer­ti­gen für den angeb­li­chen Bre­mer Son­der­weg. Es wur­de unab­läs­sig auf den Bre­mer Son­der­weg drauf­ge­hau­en“, so Bovenschulte.

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/buergermeister-beklagt-massiven-druck-aus-kanzleramt-zur-einfuehrung-von-corona-massnahmen-a3554516.html


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