Erfreulich undramatische Daten

Womit las­sen sich eigent­lich die Coro­na-Maß­nah­men von Bund und Län­dern begrün­den? Im März hieß es, man müs­se das Gesund­heits­sys­tem vor dem dro­hen­den Kol­laps bewah­ren. Im April rück­te der R‑Wert als ver­meint­lich belast­ba­rer Indi­ka­tor in den poli­ti­schen Fokus und im Mai ver­ab­schie­de­ten Bund und Län­der einen „Not­fall­me­cha­nis­mus“, der stren­ge­re Maß­nah­men zur Ein­däm­mung des Coro­na­vi­rus von der Infek­ti­ons­la­ge auf Kreis­ebe­ne abhän­gig machen soll­te. Heu­te, im August, sind die Kran­ken­häu­ser so leer wie sel­ten zuvor, von einer expo­nen­ti­el­len Aus­brei­tung der Infek­tio­nen kann kei­ne Rede sein und kein ein­zi­ger Land­kreis reißt die ver­ein­bar­te Ober­gren­ze. Die wich­ti­gen Zah­len und Indi­ka­to­ren unter­schei­den sich dia­me­tral von der Situa­ti­on Ende März. Den­noch malen Tei­le der Poli­tik das Schre­ckens­sze­na­rio eines zwei­ten Lock­downs an die Wand

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