Krisen generieren neue Krisen

Die Lite­ra­tur- und Medi­en­wis­sen­schaft­ler Den­nis Gräf und Mar­tin Hen­nig haben in den ers­ten Mona­ten der Coro­na-Kri­se ana­ly­siert, wel­ches Welt­bild öffent­lich-recht­li­che Son­der­sen­dun­gen trans­por­tie­ren. Dazu haben die bei­den Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät Pas­sau von Mit­te März bis Mit­te Mai 93 Aus­ga­ben der Son­der­sen­dun­gen ARD extra und ZDF Spe­zi­al unter­sucht. Das Pre­print ihrer Stu­die, die in eini­gen Wochen im Maga­zin des DFG-Gra­du­ier­ten­kol­legs Pri­vat­heit und Digi­ta­li­sie­rung erscheint, legt den Schluss nahe, dass der Jour­na­lis­mus dif­fe­ren­zier­ter hät­te sein müs­sen und statt­des­sen die Kri­se als kon­stan­tes Bedro­hungs­sze­na­rio geschil­dert wurde.

https://www.sueddeutsche.de/medien/studie-ard-zdf-corona-berichterstattung‑1.5005569

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