Was, wenn am Ende «die Covidioten» recht haben?

Es gibt der­zeit kei­ne zwei­te Wel­le. Nicht ein Mehr an Ster­be­fäl­len, nicht ein Mehr an Hos­pi­ta­li­sa­tio­nen, nicht ein Mehr an schwe­ren Ver­läu­fen. Doch das sind die rele­van­ten Zah­len, wenn man die Gefähr­lich­keit einer Epi­de­mie ehr­lich bewer­ten und staat­li­che Zwangs­mass­nah­men dar­auf stüt­zen will. Die Zahl, die jedoch als Schreck­ge­spenst her­um­ge­reicht wird, ist die Zahl der Neu­in­fek­tio­nen, also der regis­trier­ten Fäl­le, mögen die­se auch völ­lig glimpf­lich ver­lau­fen. Damit wird das Virus mathe­ma­tisch prä­sen­ter und gefähr­li­cher gemacht, als es ist. Mit einer abs­trak­ten Gefah­ren­pro­gno­se, die sich auf einen gros­sen Kon­junk­tiv stützt, darf man jedoch kei­ne Frei­heits­rech­te beschnei­den. Sonst müss­te man den Stras­sen­ver­kehr, fett­rei­che Ernäh­rung und das Leben selbst verbieten.

https://www.nzz.ch/meinung/kollabierte-kommunikation-was-wenn-am-ende-die-covidioten-recht-haben-ld.1574096?fbclid=IwAR27d4EYtFSMG-QfJd-ywQR5-jteqKm6z7ZSJ-llTaf57DSpsBqqZn8GQeM

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