„2G“: Die gefährliche Maßlosigkeit der Impf-Enthusiasten

Quel­le Kurz­link: https://ogy.de/wkud

Der Ham­bur­ger Senat hat die Ein­füh­rung einer „2G-Rege­lung“ beschlos­sen, wie Medi­en berich­ten. Publi­kums­ein­rich­tun­gen wie Restau­rants oder Thea­ter erhal­ten dadurch die Mög­lich­keit, Ange­bo­te aus­schließ­lich für Geimpf­te und Gene­se­ne anzu­bie­ten. Im Gegen­zug ent­fal­len dann dort ein­zel­ne Beschrän­kun­gen. Die neu­en Coro­na-Regeln tre­ten laut Medi­en ab Sonn­abend in Kraft, Ver­an­stal­ter müs­sen dann kon­trol­lie­ren, ob Gäs­te einen Impf- oder Gene­se­nen-Nach­weis plus Aus­weis mit sich füh­ren. Für nicht geimpf­te Bür­ger bleibt der Zutritt auch mit Tests voll­stän­dig verwehrt.

Die­ses skan­da­lö­se Vor­ha­ben, die­se Ver­ächt­lich­ma­chung aller Grund­sät­ze der Gleich­be­hand­lung kann nur funk­tio­nie­ren, wenn die Betrie­be und die Kun­den es mit­ma­chen: Wer dabei mit­macht, macht es erst mög­lich. Um die gesell­schaft­lich gefähr­li­chen Plä­ne des Ham­bur­ger Senats schei­tern zu las­sen, soll­te mora­li­scher Druck auf­ge­baut wer­den. Soll­ten Betrie­be, die das Modell akzep­tie­ren, gemie­den werden?

Kommentare sind geschlossen.