Angriff mit Ansage

Am 9. und 10. Juli ver­an­stal­tet das Welt­wirt­schafts­fo­rum zum drit­ten Mal die Übung „Cyber Poly­gon“, die einen Hacker-Angriff mit schwer­wie­gen­den glo­ba­len Fol­gen simu­lie­ren soll. Klaus Schwab und wei­te­re Akteu­re plat­zie­ren Cyber-Atta­cken öffent­lich ganz weit oben auf der Lis­te schwer­wie­gen­der Bedro­hun­gen – noch vor Coro­na. Wört­lich spre­chen sie von einer dro­hen­den „Cyber-Pan­de­mie“. Auf­fäl­lig ist zudem die Ein­bin­dung Russ­lands bei Cyber Poly­gon. Wie in den Jah­ren zuvor ist auch dies­mal die staats­na­he Sber­bank Gast­ge­ber und Initia­tor des Planspiels.

Spä­tes­tens seit dem Plan­spiel „Event 201“, das im Okto­ber 2019 eine welt­wei­te Coro­na-Pan­de­mie aus Sicht der Ent­schei­dungs­trä­ger durch­spiel­te, müs­sen Simu­la­tio­nen und „War­nun­gen“ des Welt­wirt­schafts­fo­rums (WEF) äußerst ernst genom­men wer­den. So darf man Klaus Schwab – dem Grün­der und Vor­sit­zen­den des WEF – durch­aus ernst neh­men, wenn er betont, die Coro­na-Kri­se wäre „nur eine klei­ne Stö­rung“ im Ver­gleich zu einer gelun­ge­nen glo­ba­len Cyber-Atta­cke. Dies beton­te er in sei­ner Eröff­nungs­an­spra­che zum letzt­jäh­ri­gen Plan­spiel Cyber Poly­gon 2020.

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