BioNTech rät vom Impfen älterer Personen mit Vorerkrankungen ab – BAG empfiehlt das Gegenteil

Quel­le Kurz­link: https://ogy.de/m8i7

Zwi­schen den Impf-Emp­feh­lun­gen des Her­stel­lers Bio­N­Tech und des Bun­des­amts für Gesund­heit gibt es gros­se Wider­sprü­che. Das Fall­bei­spiel einer 60-jäh­ri­gen Frau.

Erst jetzt wur­de der Redak­ti­on von Coro­na-Tran­si­ti­on bekannt, dass sich eine 60-jäh­ri­ge Frau (Name der Redak­ti­on bekannt) mit viel­fäl­ti­gen Vor­er­kran­kun­gen Mit­te Febru­ar 2021 beim deut­schen Phar­ma­her­stel­ler Bio­N­Tech über das Gen-Prä­pa­rat «Comirn­a­ty» erkun­digt hat. Sie woll­te wis­sen, ob sie sich trotz ihrer viel­fäl­ti­gen Vor­er­kran­kun­gen mit dem mRNA-Prä­pa­rat gegen Covid-19 imp­fen las­sen kön­ne. Die Frau hat­te 2016 einen schwe­ren Herz­in­farkt und lei­det seit­her unter Dia­be­tes Typ 2.

Die erstaun­li­che Ant­wort von BioNTech:

Pati­en­ten mit bekann­ten Neben­wir­kun­gen auf einen Impf­stoff oder einer All­er­gie auf einen von des­sen Bestand­tei­len sei­en eben­so aus der Zulas­sungs­stu­die aus­ge­schlos­sen wor­den wie «Pati­en­ten, die Immun­su­pres­si­va auf­grund einer ande­ren Erkran­kung (z.B. Krebs oder Auto­im­mun­krank­hei­ten) ein­neh­men, oder Kor­ti­kos­te­ro­ide erhal­ten, oder eine kli­nisch rele­van­te Vor­ge­schich­te mit Blut­ge­rin­nungs­er­kran­kun­gen haben, die eine intra­mus­ku­lä­re Imp­fung ver­hin­dern. Trifft eines die­ser Kri­te­ri­en zu, ist von einer Imp­fung zum aktu­el­len Zeit­punkt abzuraten.»

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