Britische Gesundheitsbehörde: Geimpfte und ungeimpfte gleich hohe Viruslast

Der Impf­sta­tus ist nicht aus­schlag­ge­bend für die Mensch zu Mensch-Über­trag­bar­keit des SARS-CoV-2-Erre­gers. Zu die­sem Ergeb­nis kommt die bri­ti­sche Gesund­heits­be­hör­de Public Health Eng­land (PHE). Unter­mau­ert wird die­se Ein­schät­zung von den Daten der US-Seu­chen­schutz­be­hör­de (CDC) ver­gan­ge­ner Woche, die dar­auf hin deu­te­ten, dass Geimpf­te wie Unge­impf­te die Del­ta-Vari­an­te stark ver­brei­ten kön­nen. Der Guar­di­an und wei­te­re Medi­en berichteten.

Zu Impf­durch­brü­chen kommt es laut offi­zi­el­len Zah­len des Robert-Koch-Insti­tuts (RKI) trotz­dem nur sel­ten. Auf 42 Mil­lio­nen voll­stän­dig Geimpf­ten sind rund 7500 Erkrank­te ver­zeich­net wor­den. Das ent­spricht einem Pro­zent­satz von 0,02. Die Dun­kel­zif­fer könn­te jedoch höher aus­fal­len. Dass Impf­durch­brü­che ver­mehrt bei der neu­en Del­ta-Vari­an­te auf­tre­ten, lie­ge wahr­schein­lich dar­an, dass die­se sich den bei der Imp­fung ver­ab­reich­ten Anti-Kör­pern bes­ser ent­zie­hen kann. Im Fach­jar­gon wird der Pro­zess als „Anti­bo­dy Escape“ oder Immun­flucht betitelt.

https://kaisertv.de/2021/08/10/britische-gesundheitsbehorde-geimpfte-und-ungeimpfte-haben-gleich-hohe-viruslast/

 

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