Buchvorstellung: Die NAZI-Wurzeln der „Brüsseler EU”

von Jür­gen Wieckmann

Was der­zeit in Euro­pa und den USA unter der Erzäh­lung „Pan­de­mie-Bekämp­fung“ zu erle­ben ist, erfüllt immer mehr Men­schen nicht nur mit wach­sen­der Skep­sis, son­dern mit Erschre­cken. Immer wie­der wer­den Ver­glei­che mit der Dik­ta­tur der Natio­nal­so­zia­lis­ten gezo­gen. Das wird für gewöhn­lich aufs Schärfs­te zurückgewiesen.

Einen völ­lig ande­ren und irri­tie­ren­den Blick auf den deut­schen Faschis­mus erschließt das bereits 2011 erschie­nen­de Buch: „Die Nazi-Wur­zeln der ‚Brüs­se­ler EU‘ – Was Sie schon immer über die ‚Brüs­se­ler EU‘ wis­sen woll­ten, aber Ihnen nie­mand zu sagen wagt!“

Die Autoren Paul Antho­ny Tay­lor, Alek­san­dra Nied­zwie­chi, Mat­thi­as Rath und August Kow­al­c­zyk offen­ba­ren in die­ser Publi­ka­ti­on eine geschicht­li­che Kon­ti­nui­tät, die schwer fällt zu begrei­fen. Schließ­lich wird die „Euro­päi­sche Uni­on“ als das gro­ße Demo­kra­tie-Pro­jekt mit glo­ba­lem Vor­bild-Cha­rak­ter prä­sen­tiert. Ein Blick hin­ter die Kulis­sen zeigt jedoch etwas völ­lig anderes.

„Fast ein drei­vier­tel Jahr­hun­dert lang“, so liest man in der Ein­füh­rung, „gal­ten Adolf Hit­ler und sein Gefol­ge, die Nazis, als Urhe­ber des Zwei­ten Welt­kriegs. Die Fak­ten sehen aller­dings anders aus. Der Zwei­te Welt­krieg war ein Erobe­rungs­krieg, geführt vom Chemie‑, Öl- und Phar­ma-Kar­tell, des­sen Ziel­set­zung es war, mit paten­tier­ten che­mi­schen Pro­duk­ten einen Mul­ti-Bil­lio­nen-Dol­lar Welt­markt zu kontrollieren.“

Den wun­der­sa­men Auf­stieg der Natio­nal­so­zia­lis­ten, so wird belegt, ver­dank­ten die­se in ers­ter Linie dem glo­ba­len Chemie‑, Öl- und Phar­ma-Kar­tell – damals als „IG-Far­ben“ bekannt. Ohne deren auch finan­zi­el­le Unter­stüt­zung, so die Autoren, wäre der Zwei­te Welt­krieg nicht durch­führ­bar gewesen.

Unter­neh­mens-Dik­ta­tur der Kartelle

Man­chen mag es bei der Lek­tü­re über­ra­schen, dass die Schlüs­sel­per­so­nen und Grün­dungs­vä­ter der Brüs­se­ler EU dem­sel­ben Kreis von Tech­no­kra­ten ent­stamm­ten, wel­cher schon die Nach­kriegs­plä­ne für ein Euro­pa unter einer Nazi-/Kar­tell­herr­schaft entwarfen.

Wal­ter Peter Hall­stein
* 17. Novem­ber 1901 in Mainz
† 29. März 1982 in Stuttgart

Akri­bisch stellt das Buch die Inter­es­sen­ver­tre­ter die­ses Kar­tells vor, jene, die kei­ne Uni­for­men, son­dern graue Anzü­ge tra­gen. Die poli­ti­sche Bio­gra­phie der berüch­tigts­ten Schlüs­sel­per­son des Kar­tells wird aus­führ­lich behan­delt: Wal­ter Hall­stein. Er war der ers­te Prä­si­dent der so genann­ten EU-Kommission.

Doch nicht nur anhand die­ser Per­son wird nach­voll­zieh­bar und anhand his­to­ri­scher Doku­men­te auf­ge­zeigt:  Nie war die EU und ihre Vor­läu­fer ein demo­kra­ti­sches Pro­jekt, son­dern eines, wel­ches vor allem von öko­no­misch mäch­ti­gen Eli­ten kon­zi­piert und rea­li­siert wur­de. Schon Anfang des 20. Jahr­hun­derts waren sie in der Lage, Poli­tik in ihrem Sin­ne zu instal­lie­ren und nach­ge­ra­de mario­net­ten­haft zu lenken.

“Faschis­to­id-hys­te­ri­scher Hygienestaat”

Bereits im März 2020 warn­te der Lei­ter der Kir­chen­recht­li­chen Insti­tuts der EKD, Hans Micha­el Hei­nig, vor der Gefahr, dass sich unser Gemein­we­sen von einem demo­kra­ti­schen Rechts­staat in kür­zes­ter Frist in einen faschis­to­id-hys­te­ri­schen Hygie­ne­staat ver­wan­de­le. Wer immer auch an die rechts­staat­li­che Ver­fasst­heit des Lan­des glaub­te, erlebt der­zeit des­sen Ero­si­on. Das aller­dings hat eine jahr­zehn­te­lan­ge Vor­ge­schich­te – pas­sier­te eben nicht „von heu­te auf mor­gen“, wie es bis­wei­len den Anschein hat.

Wer der­zeit fas­sungs­los vor dem steht, was sich zuneh­mend als soge­nann­te „Gesund­heits-Dik­ta­tur“ unver­hoh­len offen­bart, dem wird dies nach Lek­tü­re der Publi­ka­ti­on nach­voll­zieh­bar. Welt­weit haben das Öl- und Phar­ma­kar­tell – inzwi­schen durch Big­tech auch medi­al flan­kiert – Poli­tik und Bür­ger in Euro­pa aber auch den USA nicht nur allein mit Angst­pro­pa­gan­da schein­bar fest im Griff.

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