Das Ende der Parteien

Statt wei­ter Ener­gie für die Wie­der­be­le­bung des maro­den Par­tei­en­sys­tems zu ver­schwen­den, soll­ten wir unse­re Kräf­te für einen Neu­start bündeln.

Die zwei­te Coro­na-Wel­le hat die Fas­sa­de poli­ti­scher Kom­pe­tenz zer­bro­chen: Büro­kra­ti­scher Wirr­warr und dum­mes poli­ti­sches Geschwätz misch­ten sich mit Selbst­dar­stel­lung, Kum­pa­nei und Geschäf­te­ma­che­rei. Coro­na ist bei­spiel­haft für eine erstarr­te Poli­tik, die unfä­hig ist zur Lösung unse­rer Zukunfts­auf­ga­ben. Offen ist, wel­chen Bei­trag die Zivil­ge­sell­schaft für eine Erneue­rung von Poli­tik und Gesell­schaft leis­ten kann.

Par­tei­en ― im letz­ten Jahr­hun­dert stehengeblieben

Deutsch­land und Euro­pa sind erstarrt. Digi­ta­li­sie­rung, Kli­ma­kri­se und Umwelt­schutz sto­ßen auf poli­ti­sche Hand­lungs­un­fä­hig­keit. Es gibt kei­nen Mas­ter­plan für den tech­ni­schen und öko­lo­gisch-sozia­len Wan­del. Die Par­tei­en han­deln allein mit der destruk­ti­ven Absicht der Siche­rung ihrer Macht. Die Poli­tik hat sich ver­selbst­stän­digt und von der Gemein­schaft des Vol­kes abge­na­belt. Glei­ches gilt für die Medi­en und die glo­ba­len wirt­schaft­li­chen Eli­ten. Sie leben in einer glo­ba­len Dunst­glo­cke ― abseits von der Mehr­heit der Bevölkerung.

Die Grä­ben zwi­schen der selbst ernann­ten glo­ba­len Eli­te und der Bevöl­ke­rung wach­sen. Ein neu­es Kau­der­welsch ver­manscht die Spra­che und führt zum rea­li­täts­fer­nen Den­ken. Poli­ti­sche Aus­sa­gen wer­den zur belang­lo­sen poli­ti­schen Plap­pe­rei ohne Sinn und Ver­bind­lich­keit. Es herr­schen gedank­li­che Lee­re und hoff­nungs­lo­se Über­schät­zung eige­ner Wirkmöglichkeiten.

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