Das Ende der westlichen Vorherrschaft

Die west­li­chen Sank­tio­nen gegen Russ­land, die ein­sei­tig von Washing­ton beschlos­sen wur­den, wer­den als gerech­te Stra­fe für die Aggres­si­on gegen die Ukrai­ne dar­ge­stellt. Ohne auch über ihre völ­ker­recht­li­che Ille­ga­li­tät zu spre­chen, kann jeder sehen, dass sie ihr Ziel nicht errei­chen. In der Pra­xis iso­lie­ren die USA den Wes­ten in der Hoff­nung, ihre Hege­mo­nie über ihre Ver­bün­de­ten aufrechtzuerhalten.

Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten, die erst spät an den Welt­krie­gen teil­nah­men und auf ihrem Ter­ri­to­ri­um kei­ne Ver­lus­te erlit­ten, gin­gen sieg­reich aus den Welt­kon­flik­ten her­vor. Nach Über­nah­me der euro­päi­schen Impe­ri­en, ent­wi­ckel­ten sie ein Herr­schafts­sys­tem, das sie zum “Poli­zis­ten der Welt” mach­te. Ihre Hege­mo­nie war jedoch nicht sicher und konn­te der Ent­wick­lung gro­ßer Natio­nen nicht widerstehen.

Ihnen zufol­ge mach­te der Auf­stieg Chi­nas eben­falls eine Kon­fron­ta­ti­on mit den Ver­ei­nig­ten Staa­ten unver­meid­lich. Wäh­rend Chi­na zur füh­ren­den Wirt­schafts­macht der Welt wur­de und Russ­land zur füh­ren­den Mili­tär­macht der Welt, beschloss Washing­ton, sie bei­de nach­ein­an­der zu bekämpfen.

Wei­ter­le­sen: https://www.voltairenet.org/article216566.html

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