Das ist die größte Krise der westlichen Medizin

Prof. Dr. Dr. Chris­ti­an Schu­bert denkt dia­lek­tisch. Der Grün­der des Labors für Psy­cho­neu­ro­im­mu­no­lo­gie und Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­täts­kli­nik für medi­zi­ni­sche Psy­cho­lo­gie in Inns­bruck wei­gert sich hart­nä­ckig, sim­pli­fi­zier­te, dua­lis­ti­sche und reduk­tio­nis­ti­sche Denk­mus­ter zu akzep­tie­ren oder gar zu übernehmen.

Im Gespräch mit Gun­nar Kai­ser betont er vor allem die kom­ple­xen, inter­dis­zi­pli­nä­ren Ver­schrän­kun­gen von Psy­cho­lo­gie, Immun­bio­lo­gie und sozi­al-gesell­schaft­li­chen Dyna­mi­ken. The­men­be­rei­che und Dis­zi­pli­nen, die laut Schu­berts Ein­schät­zung weder getrennt betrach­tet wer­den kön­nen, noch über­haupt iso­liert von­ein­an­der existieren.

Schu­bert spricht über fun­da­men­ta­le erkennt­nis­theo­re­ti­sche Irr­tü­mer der Schul­me­di­zin, Sick­ness Beha­vi­or, die Chan­cen einer selbst­wirk­sa­men Gegen­kul­tur und dar­über war­um die psy­chi­schen Kol­la­te­ral­schä­den der Coro­na­maß­nah­men uns noch die nächs­ten Jahr­zehn­te beglei­ten werden.

Kommentare sind geschlossen.