Der fortwährende Übergriff

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Die Coro­na-Maß­nah­men sind der größ­te gesund­heits­po­li­ti­sche Feh­ler der Geschich­te — trotz­dem haben sich vie­le an die Beschnei­dung ihrer Rech­te gewöhnt.

War­um füh­len sich die meis­ten Men­schen durch die staat­li­che Bevor­mun­dung nicht in ihrem Stolz gekränkt? Viel­leicht, weil sie kei­nen haben. Die Art und Wei­se, wie Men­schen das Coro­na-Gesche­hen wahr­neh­men, ist grund­ver­schie­den. Klein­li­che Regeln und Ver­bo­te machen die einen wütend, wäh­rend sich die ande­ren dadurch geschützt fühlen.

Der auto­ri­tä­re Geist, der „oben“ wie „unten“ seit Beginn der Kri­se spür­bar ist, wur­de schon im Vor­feld trai­niert. Da der Abschied von Frei­heit und Selbst­be­stim­mung in klei­nen Schrit­ten erfolg­te, ging er den Men­schen nach und nach in Fleisch und Blut über. Über­grif­fe der Staats­or­ga­ne wer­den gar nicht mehr als sol­che wahr­ge­nom­men. Man hat sich dar­an gewöhnt, dass die Obrig­keit fast alles darf — und man selbst fast nichts. Viel­fach hilft es dabei auch, die indi­vi­du­el­le Ent­wick­lungs­ge­schich­te der Gehor­sa­men zu durchleuchten.

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