Die Blöße der Kanzlerin

Ein Auf­tritt Mer­kels zeigt: Viel­leicht war die Coro­na-Poli­tik doch kein geplan­ter Coup — für einen sol­chen ist sie offen­bar zu inkompetent.

Im Grun­de ist Ange­la Mer­kel die Iri­na Gay­du­ko­va der CDU. Im Gegen­satz zu der Grü­nen-Abge­ord­ne­ten, die unlängst bei einer Befra­gung einen pein­li­chen Total­aus­fall hat­te, ist Mer­kel nur rou­ti­niert genug, um immer irgend­et­was zu sagen — und sei es auch noch so falsch oder banal.

Eine will­fäh­ri­ge Medi­en­land­schaft und ein anspruchs­lo­ses Publi­kum tun dann ihr Übri­ges, um der geis­tig völ­lig unbe­klei­de­ten Kanz­le­rin ein ima­gi­nä­res Pracht­ge­wand anzu­dich­ten. Bei einer Fra­ge­stun­de im Bun­des­tag offen­bar­te die schei­den­de Regen­tin ein Aus­maß an Inkom­pe­tenz, das selbst ihre Anhän­ger stut­zig wer­den las­sen müsste.

Ihre Sach­kennt­nis reicht zwar nicht aus, um ein­fa­chen Fra­gen eines AfD-Abge­ord­ne­ten stand­zu­hal­ten und sie ent­spre­chen nicht den Min­dest­an­for­de­run­gen der Logik — sie genü­gen aber offen­bar, um den Men­schen unter Beru­fung auf die­sen argu­men­ta­ti­ven Total­aus­fall wei­ter ihre Frei­heit zu neh­men. Der Autor zer­legt die Bahn bre­chen­de Rede Mer­kels in ihre Einzelteile.

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