Die Gratis-Solidarität

Wenn Poli­ti­ker von „wir“ spre­chen, mei­nen sie damit zumeist die Bevöl­ke­rung, aber in den wenigs­ten Fäl­len sich selbst.

„Wir brau­chen mehr ‚Wir‘ und weni­ger ‚Ich‘.“ O. k., aber wenn Poli­ti­ker so reden, dür­fen wir wet­ten, dass die­ses neue Wir-Gefühl für die Bevöl­ke­rung teu­er und manch­mal sogar gefähr­lich wird. Spä­tes­tens seit Beginn der Coro­na­kri­se ist augen­schein­lich gewor­den, dass das Wir-Wort in sei­ner Bedeu­tung immer öfter ver­dreht und als Pro­pa­gan­da­werk­zeug zur Durch­set­zung von Maß­nah­men miss­braucht wird, die dem tat­säch­li­chen Zusam­men­halt in unse­rer Gesell­schaft Hohn sprechen.

Die­ses Pseu­do-Wir hat mit wirk­li­cher Soli­da­ri­tät nichts mehr zu tun. Das „Wir“ ist zur Moti­va­ti­ons­flos­kel der welt­größ­ten Ego­is­ten gewor­den, also jener klei­nen „Eli­te“, die dabei ist, den frei­en Wil­len abzu­schaf­fen und uns Schritt für Schritt in dres­sier­te Zir­kus­pfer­de zu ver­wan­deln. Es ist eine Was­ser- und Brot-Pre­digt der Wein- und Kuchen-Verzehrer.

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