Die guten Nazis

Im Rubi­kon-Exklu­siv­in­ter­view erläu­tert der Publi­zist und Poli­to­lo­ge Her­mann Ploppa, (Video ca 40 Minu­ten) wie sehr der ukrai­ni­sche Staat von natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Kräf­ten durch­setzt ist und wie die­se Tat­sa­che von west­li­chen Medi­en rela­ti­viert  oder als “rus­si­sche Pro­pa­gan­da” klas­si­fi­ziert wird,

Im Inter­view beschreibt Ploppa die his­to­ri­schen Dimen­sio­nen, wie bei­spiels­wei­se die Ver­eh­rung des Nazi-Kol­la­bo­ra­teurs Ste­pan Ban­de­ra und der Orga­ni­sa­ti­on Ukrai­ni­scher Natio­nal­so­zia­lis­ten (OUN), die bereits zur Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus in Deutsch­land an der Sei­te Adolf Hit­lers gegen die Sowjet­uni­on gekämpft haben. Die Exis­tenz rechts­ra­di­ka­ler Batail­lo­ne, wie bei­spiels­wei­se das Asow-Regi­ment, leug­nen die Main­stream-Medi­en zwar nicht, doch sie wer­den mar­gi­na­li­siert und als Min­der­heit dar­ge­stellt. Die sonst so hyper­sen­si­blen Medi­en, die an jeder Ecke Nazis sehen, schei­nen in die­sem Fall auf dem rech­ten Auge blind zu sein.

Außer­dem führt Ploppa die Machen­schaf­ten und Ver­stri­ckun­gen der ukrai­ni­schen Regie­rung aus und betont, dass die Ukrai­ne ledig­lich der Spiel­ball west­li­cher Inter­es­sen sei und kei­ner­lei Sou­ve­rä­ni­tät in ihrem außen­po­li­ti­schen Han­deln besitze.

 

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