Die Kriegspropaganda ändert ihre Form

Wenn die rus­si­sche Armee auch den Krieg gegen die Ban­de­ris­ten in der Ukrai­ne gewon­nen hat, gewann die NATO den kogni­ti­ven Krieg gegen ihre eige­nen Mit­bür­ger im Wes­ten. Das Atlan­ti­sche Bünd­nis hat eine neue Form der Pro­pa­gan­da ent­wi­ckelt, die auf dem basiert, was sie kürz­lich noch ange­pran­gert hat: Fake News, d.h. nicht fal­sche Nach­rich­ten, son­dern ver­dreh­te Infor­ma­tio­nen. Wie kann man sich davor schützen?

Die all­ge­mei­ne Idee der NATO besteht dar­in, den übli­chen fünf Inter­ven­ti­ons­be­rei­chen (Luft, Land, Meer, Welt­raum und Kyber­ne­tik) einen sechs­ten hin­zu­zu­fü­gen: das mensch­li­che Gehirn.  Wenn die Kriegs­pro­pa­gan­da wäh­rend des Ers­ten Welt­kriegs noch auf fal­schen Infor­ma­tio­nen beruh­te, die von gro­ßen Schrift­stel­lern popu­lär gemacht wur­den; dann auf die Wie­der­ho­lung von Bot­schaf­ten wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs; wird sie jetzt als illu­sio­nis­ti­scher Akt konzipiert.

Es geht dar­um, bei Leu­ten Empa­thie her­vor­zu­ru­fen, um ihre Auf­merk­sam­keit abzu­len­ken und zu ver­ber­gen, was sie nicht sehen sol­len. Sie beur­tei­len das, was sie sehen, mit den irrele­van­ten Infor­ma­tio­nen, mit denen sie gefüt­tert wer­den. Auf die­se Wei­se schafft man es, sie dazu zu brin­gen — ohne zu lügen — ein X für ein U zu neh­men. Wir erle­ben live die ers­te Anwen­dung die­ser Tech­nik anläss­lich des Krie­ges in der Ukraine.

Quel­le: https://www.voltairenet.org/article216360.html

 

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