Die „Neuen Antideutschen“

Von Wolf­gang Hübner

Bis­lang war die Bezeich­nung „Anti­deut­sche“ für eine Strö­mung inner­halb des Links­ex­tre­mis­mus vor­be­hal­ten, die aber in den letz­ten Jah­ren an Bedeu­tung ver­lo­ren hat. Für die lin­ken „Anti­deut­schen“ gibt es näm­lich kei­ne gefähr­li­che­re und aggres­si­ve­re Nati­on auf Erden als ihre eigene.

Das ist in Anbe­tracht des rea­len poli­ti­schen, mili­tä­ri­schen und gesell­schaft­li­chen Zustands zwi­schen Flens­burg und Kon­stanz natür­lich lächer­lich. Gar nicht lächer­lich hin­ge­gen ist die anschei­nend täg­lich grö­ßer wer­den­de Zahl von Lands­leu­ten in der Poli­tik, Wirt­schaft und Kul­tur, die sich gegen die ele­men­tars­ten Lebens­in­ter­es­sen des deut­schen Vol­kes stel­len – die „Neu­en Antideutschen“.

Das sind die­je­ni­gen, die Waf­fen für die Ukrai­ne for­dern und auch lie­fern, obwohl das von rus­si­scher Sei­te sehr wohl als Kriegs­be­tei­li­gung gewer­tet wer­den und des­halb völ­lig unkal­ku­lier­ba­re Fol­gen haben kann; das sind die­je­ni­gen, die nach selbst­schä­di­gen­den Sank­tio­nen rufen und die­se unter­stüt­zen, ohne deren extrem nega­ti­ven wirt­schaft­li­chen und sozia­len Wir­kun­gen zu scheu­en; das sind die­je­ni­gen, die kul­tu­rel­le und gesell­schaft­li­che Bezie­hun­gen zwi­schen Deutsch­land und Russ­land dif­fa­mie­ren und kap­pen, womit sie jahr­zehn­te­lan­ge Bemü­hun­gen um Ver­söh­nung und frucht­ba­re Bezie­hun­gen zwi­schen den Völ­kern will­kür­lich zerstören.

Wei­ter­le­sen

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