Die ungeliebte Freiheit

Nie­mand hat das Recht, uns das kri­ti­sche Den­ken zu ver­bie­ten! Exklu­siv­ab­druck aus „Poli­ti­sche Angst“.

Wenn Men­schen ihre Ket­ten lie­ben, ist es schwer, sie dazu zu moti­vie­ren, die­se abzu­wer­fen. Erich Fromm hat in sei­nem Klas­si­ker „Die Furcht vor der Frei­heit“ dar­ge­legt, dass die Befrei­ung von ein­engen­den Bin­dun­gen zwar einen wich­ti­gen Rei­fungs­schritt des Men­schen dar­stellt, dass die gewon­ne­ne Unab­hän­gig­keit aber immer auch mit Ein­sam­keits­ge­füh­len und der Angst vor Ver­ant­wor­tung einherging.

Der Unter­gang der Indi­vi­dua­li­tät im ber­gen­den Raum grö­ße­rer Gemein­schaf­ten und die Unter­wer­fung unter die Macht stell­te daher in der Mensch­heits­ge­schich­te merk­wür­di­ger­wei­se eine immer prä­sen­te Ver­su­chung dar. Was das alles mit dem aktu­el­len Coro­na-Gesche­hen zu tun hat? Raten Sie!

Ulrich Teusch schlägt in sei­nem Buch die Brü­cke zwi­schen den psy­cho­lo­gi­schen und poli­ti­schen Erkennt­nis­sen eini­ger Alt­meis­ter und heu­ti­gen Ver­hält­nis­sen. Exklu­siv­ab­druck aus „Poli­ti­sche Angst. War­um wir uns kri­ti­sches Den­ken nicht ver­bie­ten las­sen dürfen“.

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