Die Unterwerfungsmedizin

Ärz­te nutz­ten die schwa­che Posi­ti­on von Kran­ken sehr oft, um einen Herr­schafts­an­spruch über sie zu begründen.

Ein gesell­schaft­li­cher Umsturz ohne Mili­tär oder Schlä­ger­trupps? Ja, das geht. Wir erle­ben es gera­de. Die Medi­zin ist das idea­le Werk­zeug dafür. Put­schis­ten kom­men heu­te nicht mehr in Camou­fla­ge, son­dern in wei­ßen Kit­teln daher.

Kran­ke oder als krank klas­si­fi­zier­te Men­schen behar­ren nicht mehr auf dem Gleich­heits­grund­satz. Sie füh­len sich unter­le­gen und suchen Schutz. Die Vor­aus­set­zun­gen einer Unter­wer­fung sind damit erfüllt, ohne dass Gewalt gebraucht wer­den muss.

Der Autor demons­triert mit einem kur­zen Blick auf die Medi­zin­ge­schich­te, dass es wirk­li­che Augen­hö­he zwi­schen Ärz­ten und Pati­en­ten nur sehr sel­ten gege­ben hat. Unab­hän­gig davon, ob die Behand­lungs­me­tho­den tat­säch­lich wirk­ten, ver­schwam­men nicht sel­ten die Gren­zen zwi­schen Krank­haus und Kaserne.

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