Die Welt in Angst

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Die Coro­na-Panik selbst ver­kommt zur gefähr­li­chen Seu­che, die sowohl unse­re Bür­ger­rech­te als auch die Mei­nungs­frei­heit bedroht.

Mit dem Coro­na­vi­rus ver­brei­tet sich die Angst davor. Das ist eine natür­li­che Reak­ti­on, die manch­mal Leben ret­ten kann, manch­mal auch Leben gefähr­den. Um Panik-Schä­den zu ver­hin­dern, hat uns der Schöp­fer oder die Evo­lu­ti­on mit einem rela­tiv gro­ßen Hirn ausgestattet.

Phi­lo­so­phen sehen in die­sem Organ — vor allem dem Vor­der­hirn, das den größ­ten Platz im Schä­del ein­nimmt — den Sitz der Ver­nunft, Psy­cho­lo­gen den Sitz der Fähig­keit, Pro­ble­me durch Den­ken und Dis­ku­tie­ren zu lösen, oder ein­fach die Moral­kom­pe­tenz. Panik kann selbst zur patho­lo­gi­schen Seu­che wer­den und grö­ße­re Schä­den anrich­ten als das, vor dem man Angst hat.

Sie ist dann patho­lo­gisch, wenn sie beim Men­schen jeg­li­che Fähig­keit zum Den­ken und Dis­ku­tie­ren aus­schal­tet. Davon befal­len kön­nen alle wer­den, auch Poli­ti­ker und ande­re Mei­nungs­füh­rer. In sol­chen Fäl­len wächst die Gefahr, die von Pani­ken aus­geht. Es ent­steht ein Lemming-Effekt.

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