Dr. Paul Brandenburg im Interview

„Das ist nicht mehr aus­zu­hal­ten“ – der Arzt Paul Bran­den­burg ist ein schar­fer Kri­ti­ker der Coro­na-Poli­tik. Sie hat in sei­nen Augen faschis­ti­sche Züge. Hef­ti­ge Kri­tik übt er an Medi­zi­ner-Kol­le­gen, die sich wei­gern, Unge­impf­te medi­zi­nisch zu ver­sor­gen: „Ärz­te sind dazu da, Kran­ke zu behan­deln. Und hier mit einem voll­kom­men poli­ti­schen Argu­ment zu kom­men unter der Tar­nung des Infek­ti­ons­schut­zes, das ist obs­zön. Da ist ein neu­er Tief­punkt in mei­nem Berufs­stand erreicht.“ Gegen einen Arzt aus Nord­deutsch­land, der kei­ne Men­schen ohne Imp­fung mehr behan­deln will, hat Bran­den­burg Anzei­ge bei der Ärz­te­kam­mer gestellt. Er sei gespannt, wie die nun reagie­re, sag­te der Arzt im Inter­view mit mir: „Die Ser­vi­li­tät und das Mit­läu­fer­tum in der deut­schen Ärz­te­schaft sind es, die sprach­los machen!“

Bran­den­burg klagt über die mas­si­ve Spal­tung der Gesell­schaft und mis­sio­na­ri­schen Eifer bei vie­len Jour­na­lis­ten wie etwa Tilo Jung. Die Schnell­tests hält er für unsin­nig. Er klagt, dass die Coro­na-Poli­tik die sozia­len Gegen­sät­ze in der Gesell­schaft ver­schär­fe. Etwa, wenn bald jeder für die Tests selbst zah­len muss und für Unge­impf­te die Teil­nah­me am sozia­len Leben davon abhän­gen wird. In den USA sage man, es gebe einen Lock­down nur für die gut Situ­ier­ten, so Bran­den­burg: Die sit­zen zu Hau­se im Lock­down, und die Ärme­ren müs­sen raus und brin­gen ihnen die Pizza.

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