Dubiose Aufträge für Corona-Tests

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Recher­chen des Wirt­schafts­ma­ga­zins Busi­ness Insi­der haben erge­ben, dass die Vivan­tes – Netz­werk für Gesund­heit GmbH (kurz Vivan­tes) bei der Bestel­lung von Coro­na-Tests frag­wür­di­ge Geschäfts­prak­ti­ken gezeigt hat. Vivan­tes ist ein kom­mu­na­ler Kran­ken­haus­be­trei­ber in Ber­lin. Allei­ni­ger Anteils­eig­ner ist das Land Ber­lin, und so wur­de der Kli­nik­kon­zern Vivan­tes zuerst von der Senats­ver­wal­tung Ber­lins mit der Beschaf­fung von Lai­en­tests für die Ber­li­ner Schu­len beauftragt.

Im April 2021 hat­te die Senats­ver­wal­tung für Bil­dung, Jugend und Fami­lie Vivan­tes damit beauf­tragt, 2,25 Mil­lio­nen Schnell­tests zu beschaf­fen. Mit einem Stück­preis von 2,60 Euro zuzüg­lich Mehr­wert­steu­er umfass­te der Auf­trag ins­ge­samt knapp sie­ben Mil­lio­nen Euro. Mit dem Ver­weis auf gebo­te­ne Dring­lich­keit schrieb die Senats­ver­wal­tung den Auf­trag nicht aus.

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