Eltern klagen Land Tirol wegen “Impfwerbung” an Schulen

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19 Eltern haben gegen das Land Tirol Kla­ge auf Unter­las­sung ver­bun­den mit dem Antrag auf einst­wei­li­ge Ver­fü­gung beim Lan­des­ge­richt Inns­bruck ein­ge­bracht. Der Grund laut der Inns­bru­cker Anwalts­kanz­lei, die die Eltern ver­tritt: Das Land hat­te kurz vor Schul­schluss an Mitt­le­ren und höhe­ren Schu­len Fly­er mit dem Titel “Tirol impft — auch dich” ver­teilt, in denen bei den 12- bis 18-Jäh­ri­gen “inten­siv” für die Imp­fung gewor­ben wer­de. Dies sei “unzu­läs­sig”.

Ange­führt habe das Land zudem “Ver­hei­ßun­gen”, wie etwa, dass mit einer Imp­fung dem Distance Lear­ning ent­gan­gen wer­den kön­ne, wie­der Fuß­ball gespielt wer­den dür­fe und Freun­de wie­der face to face getrof­fen wer­den kön­nen. Auch der Gewinn eines iPho­nes sei in Aus­sicht gestellt wor­den. “Die kla­gen­den Eltern erach­ten die­se Wer­bung jedoch als unzu­läs­si­gen Ein­griff in ihre Erzie­hungs­rech­te und Beein­träch­ti­gung in der Erfül­lung ihrer Erzie­hungs­pflich­ten”, hieß es in einer Aus­sendung der Anwaltskanzlei.

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