EU-Kommission: “Zahlung für Russlands Erdgas in Rubel verstößt gegen Sanktionen”

Medi­en­be­rich­ten zufol­ge hat die EU-Kom­mis­si­on ihre Mit­glieds­staa­ten vor einer Umge­hung der Russ­landsank­tio­nen gewarnt, nach­dem Putin meh­re­re Staa­ten auf­ge­for­dert hat­te, rus­si­sches Gas in Rubel zu zah­len. Dies zu befol­gen sei ein Ver­stoß gegen das Sank­ti­ons­re­gime. Dies schreibt die US-Finanz­nach­rich­ten­agen­tur Bloom­berg mit Ver­weis auf “eine mit der Ange­le­gen­heit ver­trau­te Person”.

Ende März hat­te Wla­di­mir Putin die Gaz­prom­bank sowie die Regie­rung und die Zen­tral­bank der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on ange­wie­sen, die Bezah­lung für Erd­gas­lie­fe­run­gen aus Russ­land an unfreund­lich gesinn­te Staa­ten auf Rubel umzu­stel­len. Der Staats­chef unter­zeich­ne­te dar­auf­hin ein ent­spre­chen­des Dekret und erklär­te, Mos­kau wer­de es als Nicht­er­fül­lung der Ver­pflich­tun­gen aus den Lie­fer­ver­trä­gen betrach­ten, falls die Part­ner ab dem 1. April nicht in Rubel zahlten.

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