EU-Sanktionen gegen RT und Sputnik – Alternative Soziale Medienplattformen ebenfalls unter Druck

Im Zuge der EU-Sank­tio­nen gegen rus­si­sche Medi­en dür­fen Inhal­te von RT und Sput­nik nicht mehr aus­ge­strahlt wer­den. Das Ver­bot schließt die Über­tra­gung oder Ver­brei­tung von RT-Inhal­ten über Kabel, Satel­lit, IPTV oder ande­re Video­platt­for­men ein. Der US-ame­ri­ka­ni­sche Face­book-Mut­ter­kon­zern Meta schränkt den Zugang zum rus­si­schen TV-Sen­der RT und der Nach­rich­ten­agen­tur Sput­nik inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on ein.

Goog­le Euro­pe kün­dig­te auf Twit­ter an, auf­grund des andau­ern­den Krie­ges in der Ukrai­ne You­tube-Kanä­le, die mit RT und Sput­nik in Euro­pa ver­bun­den sind, mit sofor­ti­ger Wir­kung zu sper­ren. Auf You­tube zählt RT mit 4,6 Mil­lio­nen Abon­nen­ten zu den größ­ten Sen­dern auf der Plattform.

Auch ande­re Platt­for­men wie die You­tube-Alter­na­ti­ve Ody­see ste­hen der­zeit unter Druck. Ody­see wehrt sich jedoch dage­gen, RT zu ent­fer­nen. Die Mes­sen­ger-App Tele­gram hin­ge­gen sperr­te aktu­ell den Zugang zum fran­zö­si­schen RT-Kanal, der über 50.000 Abon­nen­ten zählt.

Im Inter­view mit RT kom­men­tiert der Jour­na­list und Autor Tho­mas Röper die­se Schrit­te: „Anschei­nend hat der Wes­ten Angst vor ande­ren Meinungen“.

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