Fasbender im Gespräch mit Jochen Scholz: “Vorerst keine Aussicht auf Wiederannäherung”

Fas­ben­der im Gespräch mit dem His­to­ri­ker und Oberst­leut­nant a.D. Jochen Scholz zur geschicht­li­chen Ein­ord­nung des Ukrai­ne­kon­flikts. Grund der der­zei­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zung ist für Scholz die geschei­ter­te Ver­schmel­zung der Geg­ner im Kal­ten Krieg in einer neu­en, gemein­sa­men Ord­nung nach 1990. Die aus Sicht der ehe­ma­li­gen West­mäch­te unab­ding­ba­re NATO-Inte­gra­ti­on des wie­der­ver­ei­nig­ten Deutsch­lands wur­de zur Blau­pau­se des spä­te­ren Roll-Outs des west­li­chen Bünd­nis­ses in ganz Ost­mit­tel- und Ost­eu­ro­pa. Schon vor 2000 warn­ten Russ­land­ken­ner in den USA vor einem Kon­flikt mit Russ­land. Die Vor­be­hal­te wur­den über­hört. Opti­mis­ten waren sogar der Ansicht, Russ­land wür­de sich der US-Hege­mo­nie unter­ord­nen. Wie sich zei­gen soll­te, ein fata­ler Fehler.

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