Fasbender im Gespräch mit Peter-Michael Diestel: „Ich habe Angst“

Fas­ben­der im Gespräch – mit dem letz­ten stell­ver­tre­ten­den Minis­ter­prä­si­den­ten und Innen­mi­nis­ter der DDR Peter-Micha­el Diestel.

Der Vor­kämp­fer für Wür­de und Ach­tung der Ost­deut­schen lei­det wegen Russ­lands Krieg in der Ukrai­ne. Den Groll man­cher Rus­sen ange­sichts der 20-jäh­ri­gen Expan­si­on des west­li­chen Mili­tär­bünd­nis­ses bis vor ihre Haus­tür kann er den­noch nachvollziehen.

Der Geist des gegen­sei­ti­gen Respekts, der in den Jah­ren nach 1990 die deutsch-rus­si­schen Gesprä­che beherrscht und beflü­gelt hat, sei schon lan­ge vor dem Krieg nur noch Erin­ne­rung gewe­sen. In der Kri­se kom­me es jetzt dar­auf an, die weni­gen Deut­schen, die im Kreml noch Ein­fluss besä­ßen, für den Frie­den zu mobi­li­sie­ren: Ger­hard Schrö­der, Ange­la Mer­kel, Manue­la Schwesig.

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