Furcht vor der Freiheit — der autoritäre Charakter

Ende Juli ist im Frank­fur­ter Westend Ver­lag Ulrich Teuschs neu­es Buch erschie­nen: „Poli­ti­sche Angst – War­um wir uns kri­ti­sches Den­ken nicht ver­bie­ten las­sen dür­fen“. Dass Angst ein äußerst effek­ti­ves Herr­schafts­mit­tel ist, weiß man spä­tes­tens seit Machia­vel­li und Hob­bes. Doch war­um las­sen sich Men­schen über­haupt (und so leicht) ängs­ti­gen? War­um geben die meis­ten von ihnen dem Druck immer wie­der nach? War­um opfern sie ihre indi­vi­du­el­le Frei­heit all­zu oft einer trü­ge­ri­schen Sicherheit?

Teuschs Buch ist zwei­ge­teilt: Der ers­te, grö­ße­re Abschnitt ist zeit­dia­gnos­tisch aus­ge­rich­tet, im zwei­ten ent­wi­ckelt er nor­ma­ti­ve und stra­te­gi­sche Über­le­gun­gen, die hel­fen könn­ten, sich in der gegen­wär­ti­gen Kri­se zu ori­en­tie­ren. Wir brin­gen im Fol­gen­den einen Aus­zug aus dem ers­ten Teil: das Kapi­tel „Furcht vor der Frei­heit – der auto­ri­tä­re Charakter“.

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