Geopolitischer Giftschrank

Das Geständ­nis der Neo­kon­ser­va­ti­ven, bio­lo­gi­sche For­schungs­ein­rich­tun­gen in der Ukrai­ne betrie­ben zu haben, wirft bri­san­te Fra­gen auf.

Bio­lo­gi­sche Waf­fen sind inter­na­tio­nal geäch­tet. Das hin­dert eini­ge Wel­ten­len­ker jedoch nicht dar­an, mit den gefähr­li­chen Kampf­stof­fen zu zün­deln. Schlimm ist das alles natür­lich nur, wenn es in „fal­sche Hän­de“ kommt. Und die fal­sches­ten nur vor­stell­ba­ren Hän­de sind der­zeit die Wla­di­mir Putins. Wären in Russ­land Bio­waf­fen-Labo­re auf­ge­deckt wor­den, hät­te dies sehr vie­le Ängs­te ausgelöst.

Nun wur­den sol­che Labo­re jedoch in der Ukrai­ne gefun­den. Nicht ein­mal die kriegs­af­fi­ne US-Unter­staats­se­kre­tä­rin Vic­to­ria Nuland moch­te die­sen Ver­dacht klar aus­räu­men. Und natür­lich hat alle Welt jetzt Angst — vor Russ­land, in des­sen Hän­de die Kampf­stof­fe schließ­lich gera­ten könn­ten. Wahr­schein­li­cher ist aber, dass bei all dem die USA mit­ge­mischt haben, die ihre eige­ne Mit­schuld wie­der ein­mal pro­ji­zie­ren. Eine Spu­ren­su­che auf poli­tisch ver­min­tem Gelände.

Quel­le: https://www.rubikon.news/artikel/geopolitischer-giftschrank

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