Geopolitischer Hintergrund des Ukraine-Konflikts

Die meis­ten Men­schen sind von Ereig­nis­sen wie z.B. dem aktu­el­len Ukrai­ne-Krieg über­rascht. Man­che sind sogar scho­ckiert. Wenn man sich mit Poli­tik nur so beschäf­tigt, wie das vom Estab­lish­ment gewünscht wird, ist das nicht ver­wun­der­lich. Denn das für die Mas­sen auf­ge­führ­te Schau­spiel der Par­tei­en, die Dis­kus­si­ons­run­den und pseu­do-mora­li­schen Debat­ten, sind ober­fläch­li­ches Blend­werk. Im Hin­ter­grund machen die wirk­lich Mäch­ti­gen immer knall­har­te Realpolitik. 

Wer die­se ver­ste­hen will, der muss sich mit Geo­po­li­tik beschäf­tig­ten. Ein Grund­la­gen­werk der Geo­po­li­tik ist die Schrift „Der geo­gra­phi­sche Angel­punkt der Geschich­te“ des bri­ti­schen Stra­te­gen Hal­ford Mack­in­der. Sei­ne ein­fluss­rei­che „Herzland“-Theorie, die seit über 100 Jah­ren glo­ba­le Macht­kämp­fe bestimmt, wird auch heu­te noch von den Stra­te­gen des Pen­ta­gons berück­sich­tigt. Die Kon­fron­ta­ti­on zwi­schen der USA und Russ­land ist für den Kreml-Bera­ter Alex­an­der Dugin daher „der letz­te Kampf um die Weltinsel“.

Kommentare sind geschlossen.