GEZ-Beitrag könnte wegen Inflation steigen

Die Kom­mis­si­on zur Ermitt­lung des Finanz­be­darfs der Rund­funk­an­stal­ten (KEF) hat eine wei­te­re Erhö­hung der Bei­trä­ge für ARD und ZDF nicht aus­ge­schlos­sen. „Die Höhe des Rund­funk­bei­trags wird in ers­ter Linie vom Auf­trag bestimmt. Wenn man ange­sichts der gegen­wär­ti­gen Infla­ti­ons­ra­te die Kos­ten­ent­wick­lung hoch­rech­net, ist es kei­ne Über­ra­schung, daß die Bei­trä­ge nomi­nal stei­gen könn­ten“, sag­te KEF-Chef Mar­tin Detzel der FAZ. Das gel­te selbst bei Berück­sich­ti­gung der Einsparmöglichkeiten.

Laut dem Öko­nom lagen die Rund­funk­ge­büh­ren in den ver­gan­ge­nen Jah­ren unter den Infla­ti­ons­ra­ten. Zudem ver­ur­sa­che die Digi­ta­li­sie­rung teil­wei­se höhe­re Kos­ten. „Und auch die Mit­ar­bei­ter haben natür­lich einen Anspruch auf eine ange­mes­se­ne Ver­gü­tung“, gab er zu Beden­ken. Wäh­rend vie­le Bür­ger dar­über grü­beln, wie sie auf­grund stei­gen­der Ener­gie-Sprit- und Lebens­mit­tel­kos­ten über die Run­den kom­men, wer­den im Hin­ter­grund bereits die Wei­chen für die Erhö­hung des Zwangs­abon­ne­ments gestellt. Irgend­wie müs­sen die üppi­gen Pen­si­ons­zah­lun­gen und Traum­ge­häl­ter finan­ziert und gesi­chert werden.

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