Great Reset oder spätrömische Dekadenz

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Die Theo­rie eines gro­ßen destruk­ti­ven Pla­nes, der als Schat­ten über der Welt schwebt, erfreut sich unter auf­ge­wühl­ten Bür­gern einer immer grö­ße­ren Beliebt­heit. Klar, sie hat den gro­ßen Vor­teil, dass inmit­ten eines kom­ple­xen, kaum noch zu durch­drin­gen­den Bedin­gungs­ge­fü­ges wie­der kla­re Fron­ten sicht­bar werden.

Es gibt Gut und Böse, Arm und Reich, ein­deu­ti­ge Feind­bil­der und damit eine uni­ver­sell gül­ti­ge Erklä­rung für das wach­sen­de Unge­mach auf der Welt. Die Gegen­the­se von der auf brei­ter Front vor­an­schrei­ten­den „spät­rö­mi­schen“ Deka­denz geht eher davon aus, dass der Zenit der west­li­chen Hemi­sphä­re weni­ger geplant, son­dern auf eher evo­lu­ti­ons­bio­lo­gi­sche Wei­se über­schrit­ten wur­de. Bis­her erschien mir die­se Theo­rie – weil his­to­risch wie­der­keh­rend – schlüssiger.

Zwei sehr bemer­kens­wer­te Vor­trä­ge, die die­ses The­ma berüh­ren un

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