Großbritannien rät Ukraine von Einigung mit Russland ab

Groß­bri­tan­ni­en ver­tritt bei den rus­sisch-ukrai­ni­schen Gesprä­chen eine här­te­re Hal­tung als die USA, Frank­reich und Deutsch­land. Lon­don emp­fiehlt Kiew, kein Abkom­men mit Russ­land zu schlie­ßen. Dies berich­te­te die Times am Frei­tag unter Beru­fung auf Quel­len in der bri­ti­schen Regierung.

Dem­nach sei Lon­don besorgt dar­über, dass Washing­ton, Paris und Ber­lin bereit sei­en, die Ukrai­ne zu erheb­li­chen Zuge­ständ­nis­sen an den Kreml zu drän­gen. Die bri­ti­sche Regie­rung unter­stüt­ze nicht die Bestre­bun­gen ihrer Ver­bün­de­ten nach einem kurz­fris­ti­gen Abkom­men zwi­schen Russ­land und der Ukrai­ne. Lon­don sei der Ansicht, dass ein Abkom­men erst dann unter­zeich­net wer­den soll­te, wenn die Ukrai­ne “in der stärkst­mög­li­chen Posi­ti­on ist”. Der bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­ter Boris John­son spre­che sich für eine Ver­schär­fung der Sank­tio­nen gegen Russ­land aus, bis “die rus­si­schen Trup­pen die Ukrai­ne ein­schließ­lich der Krim verlassen”.

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