Grüne wollen Drittimpfung

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Grü­nen-Gesund­heits­ex­per­te Janosch Dah­men ver­misst eine kla­re und recht­zei­ti­ge Stra­te­gie für Auf­fri­schimp­fun­gen. Zwar sei ein Anspruch dar­auf in der neu­en Impf­ver­ord­nung ver­an­kert, “aber die kon­kre­te Impf­stra­te­gie ist völ­lig unklar und selbst ange­sichts der vier­ten Wel­le im Som­mer nicht vor­be­rei­tet wor­den”, sag­te er der “Rhei­ni­schen Post” (Don­ners­tag­aus­ga­be). “Die Bun­des­re­gie­rung regiert wei­ter im Unkla­ren, anstatt durch mehr Impf­tem­po und früh­zei­ti­ges Han­deln die offen­sicht­li­chen Schwä­chen des Kri­sen­ma­nage­ments aus­zu­glei­chen”, kri­ti­sier­te Dahmen.

Er for­der­te eine “sys­te­ma­ti­sche Auf­frisch-Impf­kam­pa­gne” für alle Men­schen, bei denen die Wir­kung der Impf­stof­fe auf­grund hohen Alters oder geschwäch­ten Immun­sys­tems mut­maß­lich zu gering ist. Glei­ches gel­te auch für Beschäf­tig­te in den Pfle­ge­hei­men und Kli­ni­ken, die regel­mä­ßig mit vul­nerablen Grup­pen arbei­ten und deren Imp­fung in der Regel bereits län­ger als sechs Mona­te zurückliege.

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