Historischer Fehlalarm

Wer erin­nert sich noch an die Ansa­ge von Chris­ti­an Dros­ten bei einem sei­ner ers­ten Coro­na-Auf­trit­te in der Tages­schau, glück­li­cher­wei­se hand­le es sich nicht um einen Influ­en­za-Virus, der sei näm­lich viel gefähr­li­cher? Ande­rer­seits gut für den Chef der Viro­lo­gie an der Ber­li­ner Cha­ri­té. Schließ­lich hat­te der sich 2003 als Ent­de­cker des SARS-Coro­na­vi­rus pro­fi­liert und gilt seit­dem als Exper­te für Coro­na­vi­ren, die sich im All­ge­mei­nen deut­lich gerin­ge­rer viro­lo­gi­scher Auf­merk­sam­keit erfreu­en als die Influ­en­za­er­re­ger. Aus ver­schie­de­nen Grün­den ist es auf­schluss­reich, an die SARS-Pan­de­mie 2002/03 zu erin­nern, die seit Beginn der Coro­na-Wel­le als „die ers­te Pan­de­mie des 21. Jahr­hun­derts“ durch die Medi­en geis­tert. Kon­se­quent unter­schla­gen wird dabei, dass es sich auch um den ers­ten pan­de­mi­schen Fehl­alarm des 21. Jahr­hun­derts gehan­delt hat.

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