“Horror” in spanischen Altenheimen

“Zu schwach, zu spät und schlecht” ist eine Stu­die der spa­ni­schen Ärz­te ohne Gren­zen über die Lage in den spa­ni­schen Alten­hei­men wäh­rend der Coro­na-Kri­se über­schrie­ben. Die Unter­über­schrift: “Das inak­zep­ta­ble Elend alter Men­schen wäh­rend COVID-19 in Spa­ni­en” beschreibt den Inhalt einer ver­nich­ten­den Stu­die von Med­i­cos Sin Fron­te­ras (MSF).

In Spa­ni­en wird sie von vie­len Medi­en auf­ge­grif­fen. Sie zitie­ren dar­aus zum Bei­spiel die For­de­rung, dass das, was in Alten­hei­men pas­siert ist, “sich nie wie­der wie­der­ho­len dür­fe”.

Die gro­ße Tages­zei­tung El País greift vor allem den “Man­gel an Koor­di­na­ti­on unter Insti­tu­tio­nen und das Feh­len von Füh­rung” her­aus. Sie kri­ti­siert damit auch die ihr nahe­ste­hen­de sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Regie­rung, die nur schwach, spät und schlecht ein­ge­grif­fen hat. Eine effek­ti­ve Hil­fe habe es nicht gegeben.

https://www.heise.de/tp/features/Aerzte-ohne-Grenzen-Horror-in-spanischen-Altenheimen-4873408.html

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