Im Zerstörungswahn

Wohin man blickt, sieht man die­ser Tage eine Zer­stö­rung unge­heu­ren Aus­ma­ßes am Werk. Wirt­schaft, Umwelt, Gesell­schaft und eben­so jeder ein­zel­ne Mensch wur­den und wer­den geschä­digt, geprellt, gebro­chen und aus­ge­beu­tet. Auf der Ebe­ne der Umwelt geht die­se Ent­wick­lung schon lan­ge vor­an, auf der Ebe­ne des Indi­vi­du­ums hat sie spä­tes­tens in der Coro­na­kri­se eine unge­ahn­te Beschleu­ni­gung erlebt, die nun ohne Unter­bre­chung in den Krieg über­geht. Die Zer­stö­rung ist dabei so umfas­send, dass die Zukunft der gesam­ten west­li­chen Gesell­schaf­ten auf dem Spiel steht.

Wer sich die Ereig­nis­se der Gegen­wart mög­lichst emo­ti­ons­los und mit etwas Abstand ansieht, kann nur zu einem Schluss kom­men: Die west­li­chen Gesell­schaf­ten befin­den sich auf einem rigo­ro­sen Selbst­zer­stö­rungs­kurs. Nun for­cie­ren sie eine direk­te Kon­fron­ta­ti­on der NATO mit den öst­li­chen Groß­mäch­ten Russ­land und Chi­na, und das mit­ten in Euro­pa — sehr gut dar­an zu erken­nen, dass alle Betei­lig­ten beto­nen, wie wenig Inter­es­se sie an einer sol­chen Kon­fron­ta­ti­on hät­ten. Doch die Ukrai­ne-Kri­se mar­kiert nur den vor­läu­fi­gen Höhe­punkt einer seit min­des­tens zwei Jah­ren bemer­kens­wert beschleu­nig­ten Entwicklung.

Wei­ter­le­sen: https://www.rubikon.news/artikel/im-zerstorungswahn

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