Impfungen nützen offenbar weniger als erhofft

Obwohl sich Isra­el ger­ne als Impf­welt­meis­ter dar­stellt, wird die Anzahl der posi­tiv auf COVID-19 Getes­te­ten seit Tagen immer grö­ßer. Seit knapp einer Woche erhal­ten die über 50-Jäh­ri­gen nun bereits ihre drit­te Coro­na-Imp­fung von BioNTech/Pfizer. Gesund­heits­mi­nis­ter Nitzan Horo­witz spricht von einem “Wett­lauf mit der Pandemie”.

Isra­el wird jetzt genau beob­ach­tet, weil es eines der ers­ten Län­der war, das im Dezem­ber 2020 mit Mas­sen-Imp­fun­gen begann. Das Land mit sei­nen 9,3 Mil­lio­nen Ein­woh­nern ver­fügt außer­dem über eine soli­de Infra­struk­tur im Bereich der öffent­li­chen Gesund­heit und eine Bevöl­ke­rung, deren Kran­ken­ak­ten von Ver­si­cher­ten voll­stän­dig und digi­tal über­wacht wer­den, so dass hoch­wer­ti­ge, rea­le Daten über die Wirk­sam­keit der Impf­stof­fe gewon­nen wer­den können.

Eric J. Topol, ein Kar­dio­lo­ge beim kali­for­ni­schen Scripps Rese­arch Insti­tu­te in La Jol­la, resü­miert: “Es han­delt sich um rei­ne mRNA-Impf­stof­fe. Sie waren früh auf dem Markt. Es hat eine sehr hohe Popu­la­ti­ons­dich­te. Es ist ein funk­tio­nie­ren­des Ver­suchs­la­bor, aus dem wir ler­nen können.”

https://de.rt.com/der-nahe-osten/122705-israel-impfungen-schwachen-delta-variante/

Kommentare sind geschlossen.