Inflation in Eurozone erreicht Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen

Ein Schock war es im letz­ten Quar­tal des ver­gan­ge­nen Jah­res, als die Infla­ti­on die 5‑Pro­zent-Mar­ke knack­te und den höchs­ten Stand seit 30 Jah­ren erreich­te. Doch zuletzt hat die Infla­ti­on in Euro­pa noch ein­mal einen neu­en Rekord­wert erreicht. Aus am Frei­tag ver­öf­fent­lich­ten offi­zi­el­len EU-Zah­len geht her­vor, dass die Ver­brau­cher­prei­se in den 19 Län­dern, die den Euro ver­wen­den, im März mit einer Jah­res­ra­te von 7,5 Pro­zent gestie­gen sind. Das teil­te das Sta­tis­tik­amt Euro­stat am Frei­tag in Luxem­burg nach einer ers­ten Schät­zung mit. Ana­lys­ten wur­den von der Stär­ke des Preis­sprungs über­rascht. Sie hat­ten im Schnitt nur einen Anstieg von 5,9 Pro­zent im Febru­ar auf 6,7 Pro­zent erwartet.

Es ist der fünf­te Monat in Fol­ge, in dem die Infla­ti­on in der Euro­zo­ne einen Rekord auf­stellt und damit den höchs­ten Stand seit Beginn der Auf­zeich­nun­gen für den Euro im Jahr 1997 erreicht. Stärks­ter Trei­ber der Teue­rung blei­ben hohe Kos­ten für Ener­gie. Laut Euro­stat stie­gen die­se Prei­se im ver­gan­ge­nen Monat um 44,7 Pro­zent, gegen­über 32 Pro­zent im Februar.

Kommentare sind geschlossen.