“Interessengeleiteter Obrigkeitsstaat”

Quel­le Kurz­link: https://ogy.de/017u

Auf­schrei aus Sach­sen: Der Baut­zener CDU-Land­rat Micha­el Harig hat in der Dis­kus­si­on um Coro­na-Maß­nah­men vor einer wei­te­ren Spal­tung der Gesell­schaft gewarnt, wie Die Welt berich­tet. In einem Brief – moti­viert von “gro­ßer Sor­ge” – wand­te er sich am Don­ners­tag an die Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel und die Minis­ter­prä­si­den­ten mit den Worten:

“Zuneh­mend ver­schärft sich der Ein­druck eines inter­es­sen­ge­lenk­ten Obrig­keits­staa­tes, dem natür­lich ent­ge­gen­ge­tre­ten wer­den muss.”

Der 60-Jäh­ri­ge argu­men­tiert, dass die stets gefor­der­te Her­denim­mu­ni­tät unter Berück­sich­ti­gung der Gene­se­nen bereits erreicht sei. Etwa 85 Pro­zent der über 60-Jäh­ri­gen und die soge­nann­ten vul­nerablen Grup­pen sei­en mitt­ler­wei­le nahe­zu alle geimpft. Hef­ti­ge COVID-19-Ver­läu­fe bei nicht vor­er­krank­ten Kin­dern und Jugend­li­chen sei­en eine “abso­lu­te Aus­nah­me”. Der Land­rat, der seit 20 Jah­ren im Amt ist, for­dert des­halb eine Rück­kehr zur Nor­ma­li­tät und die Aus­übung der Grund­rech­te für alle.

Kommentare sind geschlossen.