Iranischer Botschafter: Moskau und Teheran entwickeln SWIFT-Alternative

Ange­sichts der Wel­le west­li­cher Sank­tio­nen gegen Russ­land als Reak­ti­on auf die der­zei­ti­ge Mili­tär­ope­ra­ti­on in der Ukrai­ne arbei­tet man in Mos­kau an wei­te­ren Schrit­ten, um die­se Sank­tio­nen zu umge­hen. Dazu zäh­len die Erset­zung von SWIFT, die Auf­sto­ckung der Gold­re­ser­ven, die Zah­lung in Rubel für rus­si­sches Öl und Gas. Dazu kommt jetzt auch eine rus­sisch-ira­ni­sche SWIFT-Alter­na­ti­ve. Das erklär­te Kazem Jala­li, Bot­schaf­ter der Isla­mi­schen Repu­blik Iran in Russ­land, am Don­ners­tag 24.03.)

Letz­ten Monat wur­den sie­ben rus­si­sche Ban­ken von SWIFT abge­trennt, wodurch ihnen die­ser Zugang zu den inter­na­tio­na­len Finanz­märk­ten effek­tiv ver­wehrt wur­de. Das Ver­bot war Teil der jüngs­ten west­li­chen Sank­tio­nen gegen Russ­land wegen der seit vier Wochen andau­ern­den Mili­tär­ope­ra­ti­on in der Ukraine.

Russ­land ver­fügt über einen eige­nen Zah­lungs­me­cha­nis­mus namens Finan­cial Mes­sa­ge Trans­fer Sys­tem (SPFS), der eine ähn­li­che Funk­tio­na­li­tät auf­weist und die Über­mitt­lung von Nach­rich­ten im SWIFT-For­mat ermög­licht. Es wur­de seit 2014 als Ana­lo­gon zu SWIFT von der Bank von Russ­land entwickelt.

 

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