IWF-Chef: Regierung war an seriösen Corona-Zahlen nie interessiert

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Es ist ein sen­sa­tio­nel­ler Pau­ken­schlag – und müss­te eigent­lich die sofor­ti­ge Aus­set­zung der gesam­ten Coro­na-Maß­nah­men und der „epi­de­mi­schen Lage“ erzwin­gen: Der Chef des Kie­ler IfW-Insti­tuts, Gabri­el Fel­ber­mayr, bezeich­net die kom­plet­te deut­sche Coro­na-Daten­er­he­bung, auf deren Grund­la­ge mas­sivs­te Ein­schrän­kun­gen beschlos­sen wur­den, als weder ziel­ge­rich­tet noch ver­läss­lich. Die Bun­des­re­gie­rung, so sein Vor­wurf, sei dar­an poli­tisch auch gar nicht inter­es­siert gewe­sen und ist es bis heu­te nicht.

Infi­zier­te, „Inzi­den­zen“, angeb­li­che Coro­na-Tote, Bele­gung der Inten­siv­sta­tio­nen und zuletzt Impf­quo­te: Bei allen wich­ti­gen Coro­na-Para­me­tern gab und gibt es Schmu und Pfusch, hat­ten Bun­des­re­gie­rung und Robert-Koch von Beginn der Kri­se an kei­ner­lei soli­de und vali­de Daten, die ihre teils radi­ka­len Maß­nah­men auch nur annä­hernd recht­fer­tigt hät­ten. Statt­des­sen wur­den in die­ser Coro­na-Kri­se – wie sich spä­ter stets her­aus­stell­te, auf Basis unvoll­stän­di­ger Zah­len sowie lücken­haf­ter und völ­lig aus­sa­ge­lo­se Daten – weit­rei­chends­te Ent­schei­dun­gen getrof­fen, die Lai­en und Exper­ten glei­cher­ma­ßen von Beginn an erschre­ckend irra­tio­nal erschienen.

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