Kampagne des (Ab-)Schreckens

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Dass man sich in die Frei­heit „zurück­imp­fen“ kön­ne, ist eine Lüge, die durch per­ma­nen­te Wie­der­ho­lung zur gefühl­ten Rea­li­tät wird.

Erst war es eine etwas splee­ni­ge Inter­pre­ta­ti­on. Dann wie­der­hol­ten Bun­des­re­gie­rung und Medi­en die Paro­le — mitt­ler­wei­le wird es als Wahr­heit gehan­delt: Frei­heit muss erimpft wer­den. Über die Eta­blie­rung eines Nar­ra­tivs. Schon mit Beginn der Impfkm­pa­gne wur­den die tat­säch­li­chen, die medi­zi­ni­schen Grün­de für eine Imp­fung eher sel­ten betont.

Spä­tes­tens als die vul­nerablen Grup­pen geimpft waren, warb man mit Lock­an­ge­bo­ten, die kei­ner­lei Bezug zur Gesund­heit hat­ten: Es ging um Nor­ma­li­tät und Frei­heit. Die kön­ne man sich jetzt imp­fen las­sen. Die anfäng­li­che medi­zi­ni­sche Serio­si­tät wur­de schnell auf­ge­ge­ben und durch Life­style-Kam­pa­gnen ersetzt. Das hat sicher­lich vie­le Skep­ti­ker eher noch mehr abge­schreckt als angesprochen.

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