Katar hält Ersetzung des russischen Erdgases in Europa für unmöglich

Rus­si­sches Erd­gas auf dem euro­päi­schen Markt zu erset­zen, sei “prak­tisch nicht mög­lich”. Dar­auf wies der kata­ri­sche Ener­gie­mi­nis­ter Saad Sheri­da al-Kaa­bi am Don­ners­tag (24.03.) in einem Inter­view mit CNN hin.

Der Beam­te, der auch Prä­si­dent und CEO des staat­li­chen Unter­neh­mens Qatar­Ener­gy ist, wies dar­auf hin, dass “30 bis 40 Pro­zent des gesam­ten auf den Welt­markt gehan­del­ten Gases aus Russ­land kommen”.

Die Euro­päi­sche Uni­on (EU) ver­häng­te wegen des Ukrai­ne-Kon­flikts Wirt­schafts­sank­tio­nen gegen Mos­kau und kün­dig­te an, den Ver­brauch rus­si­schen Erd­ga­ses in die­sem Jahr schritt­wei­se zu sen­ken. Für die EU kom­men bis­lang sogar mehr als 40 Pro­zent der Erd­gas­im­por­te aus Russland.

Al-Kaa­bi erklär­te außer­dem, dass Katar sei­ner­seits kei­ne Sank­tio­nen gegen den rus­si­schen Öl- und Gas­sek­tor ver­hän­gen wer­de, und beton­te, dass sich “die Ener­gie­bran­che aus der Poli­tik her­aus­hal­ten soll­te”. Dem Minis­ter zufol­ge wird Katar in der Ukrai­ne-Kri­se nicht Par­tei ergreifen.

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