Kinderimpfung: Mehr politisch als medizinisch motiviert

Laut einer Pres­se­mit­tei­lung des RKI will die STIKO nun doch die COVID-19-Imp­fung für Kin­der ab zwölf Jah­ren emp­feh­len. Zur Begrün­dung führt es mathe­ma­ti­sche Modell-Rech­nun­gen zur Del­ta-Vari­an­te an und redet eine beson­ders schwe­re Neben­wir­kung klein. War der Vor­stoß rein poli­tisch moti­viert? Und wel­che Kon­se­quen­zen könn­te das für ableh­nen­de Eltern haben?

Vor gut einem Monat saß Tho­mas Mer­tens, Chef der Stän­di­gen Impf­kom­mis­si­on bei Lanz in der Talk­show. Er wür­de sei­ne Enkel momen­tan nicht imp­fen las­sen, sag­te er und erklär­te war­um: Die Daten­la­ge sei zu dünn, das Risi­ko könn­te den Nut­zen über­wie­gen. Er führ­te als Bei­spiel Herz­mus­kel­ent­zün­dun­gen an, die ver­mehrt bei jun­gen Men­schen nach einer Imp­fung auf­tre­ten. Laut der US-Gesund­heits­be­hör­de CDC trat bei Jugend­li­chen bis­her ein sol­cher Fall pro 15.000 bis 18.000 Impf­do­sen auf. Fast alle Betrof­fe­nen sei­en im Kran­ken­haus behan­delt wor­den. Zu 80 Pro­zent hät­ten sie sich zum Abschluss der Unter­su­chun­gen erholt.

https://de.rt.com/meinung/122739-impfempfehlung-fuer-kinder-offenbar-politisch-forciert/

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