Körperverletzung durch Masken?

Wer Men­schen dazu anhält, sich eine Mund-Nasen-Bede­ckung zum Schutz vor Coro­na­vi­ren (Mas­ke) auf­zu­set­zen, kann den Straf­tat­be­stand der Nöti­gung und – jeden­falls soweit es um häu­fig wie­der­hol­tes oder lang­an­hal­ten­des Tra­gen geht – den der Kör­per­ver­let­zung in mit­tel­ba­rer Täter­schaft, in bestimm­ten Kon­stel­la­tio­nen (z. B. Leh­rer gegen­über min­der­jäh­ri­gen Schü­lern) auch den der Miss­hand­lung von Schutz­be­foh­le­nen und als Amts­trä­ger den der Kör­per­ver­let­zung im Amt erfüllen.

Meis­tens wird der Täter min­des­tens mit beding­tem Vor­satz hin­sicht­lich der üblen unan­ge­mes­se­nen Behand­lung agie­ren, da er Unwohl­sein beim Tra­gen von Mas­ken aus eige­nem Erle­ben kennt. Jeden­falls wird aber in aller Regel der Tat­be­stand der fahr­läs­si­gen Kör­per­ver­let­zung gege­ben sein, weil der Täter hät­te erken­nen kön­nen und müs­sen, dass Mas­ken poten­ti­ell gesund­heits­schäd­lich sind, und es zu sei­ner Sorg­falts­pflicht gehört hät­te, sich hier­über zu infor­mie­ren. Ent­spre­chen­de Stu­di­en gibt es bereits spä­tes­tens seit den 2000er Jahren.

Aus­führ­li­che Dar­le­gung zu Fra­gen von Remons­tra­ti­on und Straf­bar­keit bei der Durch­set­zung von Maskenpflichten.

Wei­ter­le­sen: https://netzwerkkrista.de/2022/04/08/koerperverletzung-durch-masken/

 

Kommentare sind geschlossen.