Krieg aus Liebe

Die Reli­gi­on der Lie­be bläst wie­der zum Sturm und wie­der­holt das Unheil, das die mensch­li­che Geschich­te seit Jeher durchzieht.

Der Mensch kann nicht aus sei­ner Haut. Sei­ne Ängs­te, ent­stam­mend archai­scher Früh­zeit, der Stein­zeit sowie einem tau­send­jäh­ri­gen Mit­tel­al­ter, sind mit ihm. Des­halb ist so viel Neu­es nicht unter der Son­ne, und das wuss­ten die Klü­ge­ren unter unse­ren Vor­fah­ren schon vor mehr als 2.000 Jah­ren und hiel­ten dar­um fest: „Was gesche­hen ist, wird wie­der gesche­hen, was getan wur­de, wird man wie­der tun: Es gibt nichts Neu­es unter der Son­ne“ (Pre­di­ger, 1,9).

Auch heu­te ver­su­chen Pre­di­ger aus Poli­tik und Medi­en uns erneut davon zu über­zeu­gen, dass das Gute nur durch Gewalt sie­gen kann, und lie­fern im Namen des Frie­dens Waf­fen in ein Kriegs­ge­biet. Wie­der ein­mal haben sie ver­ges­sen: Einen ande­ren Weg als den diplo­ma­ti­schen gibt es nicht. Wer immer aus der Geschich­te ler­nen woll­te, darf mit die­ser Lek­ti­on beginnen.

Wei­ter­le­sen

 

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