Mitten in der Krise: Die DUH legt Deutschlands drittgrößtes Kraftwerk lahm

Ab 15. Mai sol­len die Koh­le­bag­ger im Tage­bau Jänsch­wal­de still­ste­hen, alle Blö­cke des Kraft­werks Jänsch­wal­de müs­sen abge­schal­tet wer­den. Denn aus dem angren­zen­den Tage­bau darf kein Grund­was­ser mehr abge­pumpt wer­den. Das Cott­bus­ser Ver­wal­tungs­ge­richt gab jetzt einem ent­spre­chen­den Eil­an­trag recht.

Der Betrei­ber des Tage­bau­es, die Lau­sitz Ener­gie Berg­bau AG (LEAG), pum­pe angeb­lich zu viel Grund­was­ser ab. Aus dem Braun­koh­le­ta­ge­bau Jänsch­wal­de muss Was­ser abge­pumpt wer­den, sonst wür­de der Tage­bau voll lau­fen. Das soll der Betrei­ber jetzt nicht mehr dür­fen, obwohl eine ent­spre­chen­de was­ser­recht­li­che Erlaub­nis vor­liegt. Die Grund­was­ser­ab­sen­kung für die Tage­baue sorgt übri­gens auch für die Was­ser­hal­tung der Spree. In tro­cke­nen Som­mern wie dem ver­gan­ge­nen kom­men 70 Pro­zent des Spree­was­sers aus den Tage­bau­en der Lausitz.

Kommentare sind geschlossen.