Prima Klima: Die Ampel leuchtet grün — und die Grünen schimmern braun

Hat noch irgend jemand etwas gegen Umwelt­schutz? Natür­lich nicht. Der Schutz von Natur, von Flo­ra und Fau­na und den natür­li­chen Lebens­räu­men der Men­schen ist schon lan­ge fes­tes Gedan­ken­gut zivi­li­sier­ter Euro­pä­er, auch der Deut­schen. Umwelt­schutz – bes­ser: Natur­schutz – ist par­tei­über­grei­fend ein The­ma: Deut­sche Strän­de gehö­ren zu den sau­bers­ten der Welt, Jäger hegen und pfle­gen das Wild, unse­re Wäl­der wer­den bewirt­schaf­tet und auf­ge­fors­tet. Alles ganz unauf­ge­regt, alles funktionierte.

Bis die Grü­nen kamen. Der von ihnen radi­kal pro­pa­gier­te Umwelt­schutz wan­del­te sich wun­der­sa­mer­wei­se über meh­re­re „Vor­stu­fen­pro­jek­te“ hin­weg – zuerst Wald­ster­ben durch „sau­ren Regen”, dann das „Ozon­loch” –  zum Kampf gegen die Erd­er­wär­mung. Weil es aber dann doch wei­ter­hin sehr oft all­zu kalt da drau­ßen war, switch­ten die Grü­nen sang- und klang­los die Begriff­lich­keit hin zum weni­ger fest­na­gel­ba­ren „Kli­ma“ – und mach­ten damit ein Faß ohne Boden auf. Denn irgend­et­was stimmt hier nicht.

Weil die „Ver­grü­nung” der Repu­blik bis­lang so selt­sam glatt von­stat­ten geht, wie ein uhr­werk­ar­ti­ger Putsch nach Fahr­plan, muß man sich doch fra­gen, woher denn die­ser grü­ne Wind eigent­lich so plötz­lich und so kon­stant weht. Doch Ach­tung: Wor­auf man unwei­ger­lich stößt, wenn man in die­se Rich­tung gräbt, ist für man­chen womög­lich har­ter Tobak: Der Weg zur tota­len Macht­er­grei­fung durch eine öko­so­zia­lis­ti­sche Sek­te hier­zu­lan­de ist näm­lich kei­nes­wegs neu. Tat­säch­lich ste­hen Grü­nen mit bei­den Bei­nen in ungu­ter natio­nal­so­zia­lis­ti­scher Tra­di­ti­on – und kei­ner merkt es im Land der „run­den Tische gegen Rechts”.

Wei­ter­le­sen

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